Studienfahrt nach Málaga

Im Rahmen unserer Studienfahrt der 12. Klasse des Beruflichen Gymnasiums mit den Leistungskursen Mathematik und Technische Informatik reisten wir nach Málaga (Spanien) und sammelten dort viele spannende Eindrücke. Bereits die Anreise war für viele ein besonderes Erlebnis, da wir sogar die Möglichkeit hatten, einen Blick ins Cockpit zu werfen – ein echtes Highlight der Reise. Vor Ort ermöglichte uns die Studienfahrt nicht nur spannende Einblicke in die Geschichte Andalusiens, sondern auch viele wertvolle gemeinsame Erfahrungen. Besonders beeindruckend waren die Alcazaba und das darüber liegende Castillo de Gibralfaro: Die historischen Festungsanlagen zeigen bis heute den starken Einfluss der arabisch-maurischen Kultur auf Südspanien. Über mehrere Jahrhunderte hinweg war Andalusien von muslimischen Herrschern geprägt, wodurch sich Architektur, Sprache, Wissenschaft und kulturelle Traditionen entwickelten, die noch heute sichtbar sind. Auch die historischen Verbindungen zur gesamten Iberischen Halbinsel, unter anderem zu Portugal, verdeutlichen, wie eng unterschiedliche Kulturen miteinander verbunden waren und wie stark der Austausch zwischen ihnen Europa geprägt hat.
Durch die Besichtigung dieser Orte konnten wir Geschichte nicht nur theoretisch kennenlernen, sondern direkt erleben. Gleichzeitig erhielten wir einen tieferen Einblick in die kulturelle Vielfalt Spaniens und lernten, wie wichtig Offenheit und gegenseitiger Respekt im Umgang mit anderen Kulturen sind.

Neben den historischen und kulturellen Aspekten spielte vor allem das gemeinsame Erleben eine große Rolle. Während der Reise stärkten wir unseren Zusammenhalt als Gruppe, unterstützten uns gegenseitig und sammelten viele gemeinsame Erinnerungen. Solche Erfahrungen fördern soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Kommunikation und Rücksichtnahme. Außerdem bot die Studienfahrt die Möglichkeit, selbstständiger zu werden, Verantwortung zu übernehmen und den eigenen Horizont zu erweitern. Dadurch wurde die Reise nicht nur zu einer spannenden Begegnung mit Geschichte und Kultur, sondern auch zu einer wichtigen Erfahrung für unsere persönliche Entwicklung und das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Gruppe.


Text und Fotos: Rafaela Mavrochoridou

Weitere HHBK News