Erinnerung bewahren – Zukunft gestalten
Über 100 Schülerinnen und Schüler erlebten am 27. April im Rahmen des EU-Projekttages eine ganz besondere Begegnung: Die 91-jährige Zeitzeugin Usch Müller-Soppart berichtete eindrucksvoll von ihrer Kindheit und Jugend während des Zweiten Weltkriegs.
In bewegenden Worten schilderte sie ihre Erfahrungen von Angst und Verlust, aber auch von Hoffnung, Zusammenhalt und Menschlichkeit in schwierigen Zeiten. Offen und nahbar beantwortete sie die Fragen der Schüler:innen, die ihr mit großem Respekt, Empathie und ehrlichem Interesse begegneten. Es entstand ein intensiver Austausch, der viele nachhaltig beeindruckte. Besonders ihr Appell bleibt im Gedächtnis: „Seid vorsichtig und wachsam!“
Gerade am EU-Projekttag wurde deutlich, wie wichtig gemeinsame europäische Werte sind: Demokratie, Frieden, Vielfalt und Solidarität. Als Schule setzen wir ein klares Zeichen gegen Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung. Denn Erinnerungsarbeit bedeutet immer auch, Verantwortung für die Gegenwart und die Zukunft zu übernehmen. Ein herzlicher Dank gilt Usch Müller-Soppart für ihre Zeit, ihren Mut und ihre eindrucksvollen Worte. Ebenso danken wir allen Beteiligten vom Arbeiter-Samariter-Bund Düsseldorf, die diese besondere Veranstaltung organisiert und begleitet haben.
Text und Fotos: Rafaela Mavrochoridou









