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SAFE THE DATE: Lesung zur Suchtprävention mit Jörg Böckem

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Lesung zum Thema „Suchtprävention“ mit Jörg Böckem
20.09.2018 09:30 Uhr

Lesung mit JÖRG BÖCKEM am 20.09.2018 um 09:30 Uhr in der Aula des Heinrich-Hertz-Berufkollegs: „High sein – Ein Aufklärungsbuch.“ & „Lass mich die Nacht überleben. Mein Leben als Journalist und Junkie.“

Jörg Böckem liest aus seinem autobiografischen Buch „Lass mich die Nacht überleben – Mein Leben als Journalist und Junkie“ und aus „High sein“ – Ein Aufklärungsbuch, das er zusammen mit dem Sozialwissenschaftler Henrik Jungaberle veröffentlicht hat.
Im Anschluss an die Lesung besteht die Möglichkeit, dem Autor Fragen zu stellen und mit ihm zu diskutieren.
Hinweis: Geschlossene Veranstaltung, nur für Schülerinnen und Schüler der ACA11/21/31, der CK/CL21 und FEV11.

Suchtprävention ist Teil unseres Beratungskonzeptes und in diesem auch schriftlich fixiert. Jedes Schuljahr finden in Zusammenarbeit mit der Drogenhilfe Düsseldorf/Crosspoint Veranstaltungen zur Suchtprävention statt.
Wir möchten hiermit erneut für das Thema sensibilisieren und hoffen auf eine rege Teilnahme!

Der Autor – Jörg Böckem

Jörg Böckem, aufgewachsen in einer Kleinstadt in NRW, arbeitet in den 90er Jahren als Journalist für renommierte deutsche Zeitschriften und Magazine wie „Der Spiegel“ und „Das Zeitmagazin“. Über viele Jahre führt er ein Doppelleben als Journalist und Junkie. Abhängig von Heroin, versucht er in seinem Beruf weiter zu funktionieren und gleichzeitig heimlich seine Sucht zu befriedigen.

Mit 14 Jahren erlebt Jörg Böckem seinen ersten Drogenrausch. In den kommenden Jahren nimmt er alle möglichen Drogen – Cannabis, Kokain, LSD, Heroin. Seine Heroinabhängigkeit bringt ihn mit 19 Jahren zum ersten Mal ins Gefängnis. Die nachfolgenden Jahre sind gekennzeichnet von einer inneren Zerrissenheit zwischen dem Reiz der Drogen, Verzweiflung und Versagensängsten, abstinenten Zeiten, Rückfällen und Abstürzen. Nach seinem letzten erfolgreichen Entzug 2001 schreibt er sein autobiographisches Buch „Lass mich die Nacht überleben“.

Jörg Böckem lebt heute in Hamburg und arbeitet als freier Journalist und Autor.

Jörg Böckem: Homepage

Informtionen zu den Büchern

„High Sein“ – Drogen nehmen kann großartig sein: überwältigend, aufregend, lustig, belebend, euphorisierend, inspirierend, identitätsstiftend. Und Drogen nehmen kann auch verheerend sein: niederschmetternd, stumpf und elend; es kann uns einsam machen oder apathisch, ängstlich oder aggressiv, depressiv oder verzweifelt. „High Sein“ ist ein modernes Aufklärungsbuch für Jugendliche, das von echten Experten verfasst ist: Einem Ex-Junkie, einem Wissenschaftler und zwei Jugendlichen, die wissen, was in ihrer Altersgruppe wirklich passiert.

„Lass´ mich die Nacht überleben – Mein Leben als Journalist und Junkie“

Ich sah fast alle 90 Sekunden auf die Uhr. Die Rückreise nach dem Interview war eine Tortur. Eineinhalb Stunden bis zum nächsten Schuss. Drogensucht macht die Zeit zum Feind. Doch wenn es etwas gab, das ich noch mehr fürchtete als die Entzugsqualen, dann war es, meinen Job zu verlieren. Mein bürgerliches Leben als erfolgreicher Journalist.“ Jörg Böckem ist Journalist, schreibt seit den Neunzigern für die renommiertesten deutschen Zeitungen und Magazine. Und er ist Junkie. Im Alter von 14 Jahren hat er sich in den Drogenrausch verliebt, damals in der nordrhein-westfälischen Kleinstadt. Haschisch, LSD, Kokain und Heroin. Mit 19 bringt ihn seine Heroinsucht zum ersten Mal ins Gefängnis, mit 33 versucht er nach einer Überdosis seine Freundin zu erwürgen. „Lass mich die Nacht überleben“ erzählt von Jörg Böckems Doppelleben als Journalist und Junkie: von Verzückung und Verzweiflung, Haft und Hepatitis, Partys und Porno-Dreh, Karriere und Koma, Abstinenz und Absturz. Ein Leben mit der Sucht – zerfressen von Versagensangst, Scham, Selbsthass und der ständigen Gier nach Drogen. Die Geschichte einer doppelten Karriere.

Pressestimmen (zu „Lass´ mich die Nacht überleben“)

„Böckems Buch ist ein unfassbarer Rausch, eine irre Achterbahnfahrt zwischen Drogenfaszination und Drogen-Ekel – der packendste, gnadenloseste Trip seit „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“.“
[Quelle: MAX]

„Schnörkellos und temporeich erzählt.“
[Quelle: SÜDDEUTSCHE ZEITUNG]

„Böckems fiebrigen Berichte über Paranoia, Versagensangst, zerbrochene Lieben und Menschen, die auf der Strecke blieben, heben das Buch weit über bloßen Medieninsiderklatsch hinaus.“
[Quelle: NEON]

„Drogenbeichten müssen sich in Deutschland immer an „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ messen lassen. Dass dieses Buch im Vergleich bestehen kann, hat zwei Gründe: Jörg Böckems Ehrlichkeit und sein Schreibtalent.“
[Quelle: STERN]

„Böckem versteht sein Handwerk. Er erzählt schonungslos und offen, doch ohne Exhibitionismus. Er erklärt, ohne anzuklagen.“
[Quelle: LITERATURTEST.DE]

Wir laden herzlich alle Schülerinnen und Schüler der ACA11/21/31, der CK/CL21 und FEV11 zu der Lesung mit Jörg Böckem am Donnerstag, den 20. September 2018 um 9:30 Uhr in der Aula ein.

Veranstalter:
CROSSPOINT – Die Düsseldorfer Suchtprävention
in Kooperation mit dem Heinrich-Hertz-Berufskolleg


Text: CROSSPOINT Angela Ennenbach und Andreas Lange
Fotos: Swantje Kielhorn