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Fachinformatiker(in) Systemintegration

Zielsetzung

Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration planen, installieren und konfigurieren komplexe Systeme der IT-Technik bei internen oder externen Kunden. Dazu gehören auch vernetzte Systeme einschließlich aller Hard- und Softwarekomponenten. Je nach Ausprägung sind sie in der technischen Planung, bei der Installation der Systeme, im Service oder im Rechenzentrums- und Netzbetrieb tätig.

Hierzu lernen die Auszubildenden

  • die Planung und die Umsetzung komplexer Systeme der Informations- und Telekommunikationstechnik durch Integration von Softwarekomponenten,
  • das Installieren und das Konfigurieren vernetzter informations- und telekommunikationstechnische Systeme,
  • die Inbetriebnahme von Systemen der Informations- und Telekommunikationstechnik,
  • den Einsatz von Methoden der Projektplanung, -durchführung und -kontrolle,
  •  das Beheben von Störungen durch den Einsatz von Experten- und Diagnosesystemen,
  • das Administrieren von informations- und telekommunikationstechnischen Systemen,
  • das Präsentieren von Systemlösungen,
  • das Beraten und das Schulen der Benutzer.

Voraussetzung

Wichtige Voraussetzungen für dieses Berufsbild sind

  • gute Grundbildung und logisches Denkvermögen
  • technisches Grundverständnis und gute Englischkenntnisse
  • Lust im Team, aber auch selbstständig zu arbeiten
  • Flexibilität und Neugier auf neue Entwicklungen
  • Spaß an der Arbeit mit dem Computer

Unterrichts-

organisation

Der Berufsschulunterricht findet in Blöcken zu je drei Wochen statt, d.h. drei Wochen Berufsschulunterricht sechs Wochen betriebliche Ausbildung. Die Klassen am Heinrich-Hertz-Berufskolleg enthalten keine anderen Ausbildungsberufe und Fachrichtungen.

Im ersten und im zweiten Ausbildungsjahr führen die Schüler eigenständige Jahresprojekte in kleinen Teams durch. Ab dem zweiten Ausbildungsjahr kann die Zertifizierung zum CISCO CCNA Routing and Switching erworben werden.

Unterrichtsfächer/

Lernfächer

Die Lernfelder und Unterrichtsfächer sind in einen berufsbezogenen und einen berufsübergreifenden Bereich gegliedert. Dem berufsbezogene Bereich liegt der in elf Lernfeldern gegliederte KMK- Rahmenplan zugrunde.

Der berufsübergreifende Bereich umfasst

  • Deutsch/Kommunikation
  • Gesellschaftslehre mit Politik
  • Religionslehre
  • Sport

Der berufsbezogene Bereich umfasst

  • Informations- und Telekommunikationssysteme
  • Anwendungsentwicklung
  • Wirtschafts- und Geschäftsprozesse
  • Englisch

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildungsdauer beträgt nach der Ausbildungsordnung drei Jahre. Bei besonders guten Leistungen ist der Abschluss auch nach 2,5 Jahren möglich. 2/3 der Gesamtausbildung erfolgt im Betrieb und 1/3 in der Berufsschule. Im zweiten Ausbildungsjahr wird eine Zwischenprüfung bei der IHK abgelegt. Die Abschlussprüfung erfolgt in der Regel am Ende des dritten Jahres ebenfalls bei der IHK in Form einer schriftlichen und einer praktischen/mündlichen Prüfung.

Anmeldung

Nach Abschluss eines Ausbildungsvertrages erfolgt die Anmeldung schriftlich durch den ausbildenden Betrieb.

Betriebliche Partner

Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche. Dies sind vorallem Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen der Informations- und Kommunikationstechnik anbieten. Aber auch Unternehmen anderer Branchen stellen Ausbildungsplätze zur Verfügung. Sie unterhalten dann i. R. eigene Fachabteilungen für unternehmensinterne Dienstleistungen im Bereich Softwareerstellung und -pflege, sowie Informations- und Telekommunikationssysteme.

Ansprechpartner

Bildungsgangleitung: Christian Scheible

Telefon: 0211/89-28750

E-Mail: Christian Scheible

Bereichsleitung: Anne Dresen

E-Mail: Anne Dresen